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Kommende des Deutschen Ordens

Nürnbergs Beginn

Am Weißen Turm vorbei und entgegengesetzt der Fußgängerzone gelangt ihr zur ehemaligen Deutschordenskommende. Blickt ihr Richtung Spittlertorturm, seht ihr rechts von euch die St. Elisabethkirche mit ihrer großen, runden Kuppel und links von euch die St. Jakobskirche.

Ihr befindet euch mitten auf der Route des Jakobsweges!

Deshalb gibt es im Vorraum der Jakobskirche ein Pilgerzentrum. Unzählige Pilger kehren hier ein und aus - aber auch Interessierte sind herzlich willkommen! Wenn dich das Thema neugierig macht, wird dir hier ein super Einstieg ins Thema „Pilgern“ geboten.

Im Jahr 1214 hat Kaiser Otto IV. dem deutschen Orden dieses Stück Grund übergeben. Dieser hat daraufhin begonnen ein Spital zu erbauen. Dies befand sich dort, wo heute die St. Elisabeth Kirche und das Polizei-Präsidium steht.

Mehr zu Nürnbergs "Keimzelle"

Mit dem Bau der Stadtmauer wurde das Gelände, welches vorher vor den Toren der Stadt stand, miteingeschlossen. Der Deutsche Orden war zu diesem Zeitpunkt zwar raus, aber die Kirche war noch immer katholisch. 1525 wurde Nürnberg evangelisch und St. Jakob war die einzige Kirche, bei der man noch einen katholischen Gottesdienst besuchen konnte.

Dass es Differenzen zwischen den Religionen gab, war damals ganz normal. Die Ritter des Deutschen Ordens sind ab und zu in der Jakobskirche vorbeigekommen. Sie durften aber keinen evangelischen Grund betreten – die Lösung: eine Brücke, die von der Jakobskirche bis zum Spital ging.

Was war das Problem mit der Brücke?

Als Nürnberg im Jahr 1806 bayerisch wurde, ist das Ganze an das Königreich Bayern gegangen. Dann wurde aus dem Spital kurzerhand ein Monitionslager gemacht. Dieses wurde später nach Ingolstadt verlagert und man hat angefangen, eine Kirche zu bauen.

Wieso das?